Wettanbieter mit Skrill in Österreich – der Vergleich für 2026

Updated November 2026
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Stand: 6. November 2026 – geprüft gegen die Bewilligungen und Konditionen, die die Anbieter selbst veröffentlichen.

Ein Smartphone mit dunklem Display liegt neben einem Notizbuch und einer Kaffeetasse auf einem Schreibtisch im Licht eines Fensters.
Skrill berechnet für die Auszahlung auf ein Bankkonto 2,80 % des Betrags, mindestens 3,50 €.

Skrill gehört seit Langem zu den Standardmethoden, mit denen österreichische Wettkunden ihr Wettkonto füllen. Die Auswahl ist breit, aber nicht jede Einzahlung über die E-Wallet löst einen Bonus aus, und nicht jeder Anbieter, der Skrill akzeptiert, besitzt eine österreichische Bewilligung. Wer das eine vom anderen trennt, sieht schneller, was eine bestimmte Zahlung tatsächlich kostet – im Wettschein, im Skrill-Guthaben und auf der Abrechnung am Monatsende.

Die folgende Einordnung vergleicht zehn Wettanbieter, die Skrill-Einzahlungen entgegennehmen oder als Auszahlungsweg anbieten. Sechs davon nennen auf ihrer Seite eine Bewilligung eines Bundeslands, vier nicht. Welche Quote ein Anbieter auf den Bundesligakracher legt, sagt über eine österreichische Bewilligung nichts aus – sie wird je Bundesland vergeben und ist nicht an einen Zahlungsdienst gebunden. Wichtig ist, den Unterschied zwischen Buchmacher, Bewilligung und Bezahlweg sauber zu halten.

Was Skrill beim Wetten leistet

Skrill ist eine E-Wallet mit Sitz in London, die seit 2001 unter dem Namen Moneybookers besteht und seit 2010 als Skrill auftritt. Betreiber ist die Skrill Limited als britisch reguliertes E-Geld-Institut, das seit 2015 vollständig zur Paysafe Group gehört. Wer ein Skrill-Konto hat, lädt es per Banküberweisung, Karte oder einer der akzeptierten Alternativen auf und überweist das Guthaben anschließend zum Wettanbieter – oder zurück aufs Bankkonto.

Ein Fußball liegt auf dem Rasen neben der Eckfahne eines leeren Platzes, dahinter eine Tribüne im Abendlicht.
Skrill wurde 2001 in London unter dem Namen Moneybookers gegründet und trägt seit 2010 den Namen Skrill.

Im Vergleich zu Überweisung und Kreditkarte bringt die E-Wallet im Wettenalltag drei Eigenheiten mit:

Was Skrill nicht leistet: Anonymität gegenüber dem Wettanbieter. Skrill ist reguliert, Transaktionen sind nachvollziehbar, und die Identität wird bei Verifikation offengelegt. Wer aus diesem Grund zu Skrill greift, löst das damit nicht.

Was Skrill selbst kostet

Skrill-Einzahlungen auf das Wettkonto sind in der Regel kostenfrei, sobald das Skrill-Konto gedeckt ist. Die Kosten fallen vor allem auf zwei Seiten an: bei der Auszahlung vom Skrill-Konto aufs Bankkonto und bei der Währungsumrechnung, falls das Wettkonto in Euro geführt wird, das Skrill-Konto aber nicht.

Ein Stadion unter Flutlicht aus großer Entfernung, davor Felder und eine ruhige Straße in der Dämmerung.
Rechtsgrundlage für tipp3-Sportwetten über Portal und App ist das NÖ Wettgesetz vom 27.05.2020 (LGBl. Nr. 58/2020).

Auszahlung aufs Bankkonto

Skrill berechnet für eine Auszahlung aufs Bankkonto 2,80 % des Betrags, mindestens aber 3,50 €. Bei einer Auszahlung von 100 € wären das 3,50 € Mindestgebühr, bei 500 € wären es 14 €. Diese Kosten trägt der Wettkunde, nicht der Wettanbieter – der Anbieter zahlt auf das Skrill-Konto, der Weg zurück kostet Skrill-Gebühr.

Währungsumrechnung

Wer mit einer anderen Währung als Euro einzahlt, zahlt 4,49 % Wechselkursaufschlag. Wird das Skrill-Konto in Euro geführt, entfällt dieser Posten. In Österreich arbeiten Wettanbieter ohnehin fast durchgehend in Euro, daher fällt die Umrechnungsgebühr meist nur an, wenn das Skrill-Guthaben aus anderer Quelle stammt – etwa aus einem Casino- oder Forex-Konto.

Inaktivitätsgebühr

Wer länger als sechs Monate weder ein Login noch eine Transaktion über Skrill ausführt, dem zieht Skrill monatlich 5,00 € Servicegebühr vom Guthaben ab. Solange das Konto aktiv genutzt wird, fällt diese Gebühr nicht an – ein Wettkunde, der regelmäßig einzahlt oder auszahlt, merkt davon nichts.

Mindesteinzahlung bei Skrill

Die Mindesteinzahlung setzt der Wettanbieter, nicht Skrill. Skrill selbst kennt keinen Mindestbetrag für eine Einzahlung auf das Wettkonto. Wer 5 € aufs Wettkonto schieben will, kann das versuchen – ob der Buchmacher die Einzahlung annimmt, ist seine Sache.

In der Praxis bewegen sich die Mindestbeträge der heimischen Anbieter zwischen 5 € und 20 €. Wettanbieter ohne österreichische Bewilligung setzen die Mindesteinzahlung häufig auf 10 € oder 20 € fest, weil ihre Bonusaktionen daran hängen (Boomerang-Bet, Tiki Taka, Slotuna: 20 € Mindesteinzahlung). Die Anbieter mit Land-Bewilligung arbeiten eher am unteren Ende der Skala, wobei die Spanne auch hier je nach Zahlungsweg variiert.

Skrill bei Bonus und Willkommensaktion

Die Frage, ob eine Skrill-Einzahlung für den Willkommensbonus zählt, wird in den Promotionsbedingungen geregelt – nicht in der Bewilligung, nicht im Gesetz. Bei der Mehrheit der internationalen Buchmacher ohne österreichische Bewilligung sind Einzahlungen per Skrill und Neteller explizit vom Bonus ausgeschlossen. Slotuna schreibt das in seinen Promotionsbedingungen wörtlich: Einzahlungen per Skrill oder Neteller sind nicht bonusberechtigt.

Wer einen Bonus mitnimmt und mit Skrill einzahlt, riskiert, dass der Bonus nicht gutgeschrieben wird – selbst wenn die Aktion formal „100 % bis 100 €“ lautet. Drei Punkte, die in den Promotionsbedingungen regelmäßig stehen:

Die Konsequenz: Wer einen Bonus nutzen will, sollte die qualifizierende Zahlungsmethode wählen, nicht die bequemste. Skrill ist bequem, aber nicht immer bonusfähig.

Bewilligung und Lizenz – warum das in Österreich getrennt läuft

In Österreich ist Sportwettennicht Bundesangelegenheit. Die Glücksspielregelung des Bundes (Glücksspielgesetz, GSpG) gilt für Lotterien, Casinospiele und bestimmte Glücksspielautomaten, nicht aber für die klassische Sportwette. Der Verwaltungsgerichtshof hat das 2015 klargestellt: Die herkömmliche Sportwette ist ein Geschicklichkeitsspiel und fällt nicht unter das GSpG.

Die Folge: Es gibt keine bundesweite Lizenz, keinen nationalen Regulator und keine zentrale Liste lizenzierter Buchmacher. Jedes der neun Bundesländer vergibt seine eigene Erlaubnis nach seinem eigenen Wettgesetz. Niederösterreich, Wien, Oberösterreich, Tirol und die übrigen Länder schreiben jeweils vor, wie ein Anbieter in ihrem Bundesland tätig werden darf.

Für die Spieler bedeutet das:

Die Frage „Ist das in Österreich erlaubt?“ lässt sich für einen offshore-Anbieter nicht eindeutig mit Ja oder Nein beantworten. Faktisch nutzen österreichische Spieler diese Plattformen, eine Strafverfolgung der Spieler ist nicht bekannt, und die Gerichte haben sich bisher vor allem mit Casino- und Pokerverlusten befasst. Wer hier spielt, sollte wissen, dass die österreichische Aufsicht ihn nicht schützt: Es gibt keinen Sperrregistereintrag, keine österreichische Beschwerdestelle und kein Recht auf Spielsuchtberatung über die heimischen Anlaufstellen.

Skrill hat mit der Bewilligung nichts zu tun. Ein Buchmacher kann Skrill akzeptieren, ohne eine österreichische Bewilligung zu haben; ein österreichisch bewilligter Anbieter kann Skrill ablehnen. Die Zahlungsmethode ist eine Frage der Geschäftspolitik, die Lizenz eine Frage des Landesrechts.

Wettgebühr: 5 % auf jeden Einsatz

Seit dem 1. April 2025 unterliegen in Österreich alle Einsätze auf Sportwetten einer Wettgebühr von 5 % (§ 33 TP 17 Abs. 1 Z 1 GebG in der Fassung BGBl. I Nr. 7/2025). Bis dahin waren es 2 %, der Sprung fiel mit der Novelle 2025 deutlich aus.

Die Gebühr ist eine Abgabe auf den Einsatz selbst – sie wird vom Betreiber oder Vermittler abgeführt, nicht vom Spieler direkt. Wie der Anbieter sie weitergibt, ist seine Entscheidung:

Die Wettgebühr ist unabhängig vom Zahlungsweg. Wer mit Skrill einzahlt, zahlt keine andere Wettgebühr als jemand, der mit Kreditkarte oder EPS überweist.

Verantwortungsvolles Spielen: Limits, Pausen, Sperren

Anders als beim GSpG-Glücksspiel gibt es für Sportwetten keine bundesweiten Vorgaben für Einzahlungs- oder Verlustlimits. Die Regelungen kommen direkt vom Buchmacher und unterscheiden sich deutlich:

Die Anbieter ohne österreichische Bewilligung setzen ihre Limits intern. Häufig sind Wochen- oder Monatslimits möglich, die Selbstausschluss-Funktion läuft über den Kundenservice und nicht über eine österreichische Sperrdatei. help-players.at und Playsponsible.at sind die Anlaufstellen für Spieler mit Fragen zum eigenen Spielverhalten.

Was im Glücksspielreformgesetz 2026 (Stand 14.10.2026 noch im Entwurf) geplant ist, betrifft Sportwetten nicht: ein bundesweites Sperrregister und ein Limitregister für Glücksspiele nach GSpG – Sportwetten werden dort nicht eingetragen.

Ein- und Auszahlung über Skrill: Was in der Praxis passiert

Eine Skrill-Einzahlung läuft in der Regel so ab: Der Wettkunde öffnet das Einzahlungsmenü des Buchmachers, wählt Skrill aus, gibt den Betrag ein, wird zu Skrill weitergeleitet, bestätigt dort die Zahlung – fertig. Die Gutschrift auf dem Wettkonto erfolgt sofort.

Für eine Auszahlung über Skrill:

Verifikation vor der ersten Auszahlung. Sowohl tipp3 als auch win2day verlangen die Identitätsprüfung vor der ersten Gewinnauszahlung – per ID Austria Vollversion, Bank Ident, Foto Ident oder Video Ident. Bei tipp3 wird die Bankverbindung erst bei der ersten Auszahlung angegeben; bis dahin ist keine IBAN im Konto hinterlegt.

Bargeldlose Auszahlung in der Annahmestelle. tipp3 ermöglicht es, Gewinne bis 1.000 € in einer Annahmestelle bar auszahlen zu lassen; größere Gewinne laufen über eine Großgewinnauszahlungsstelle mit Lichtbildausweis, Gewinne über 80.000 € nur mehr per Banküberweisung. Wer keine Auszahlung aufs Konto möchte, kann auf diesem Weg eine bargeldlose Skrill-Auszahlung umgehen – was die Skrill-Gebühr spart, aber den Weg zur Trafik erfordert.

Währung. Die meisten österreichischen Wettanbieter führen das Wettkonto in Euro. Skrill-Konten können in Euro geführt werden, sodass die Währungsumrechnungsgebühr von 4,49 % wegfällt. Wer auf eine andere Währung umstellen muss, sollte das vor der Einzahlung entscheiden, nicht hinterher.

Livewetten, Quotenniveau und Cash-Out

Drei Eigenschaften, die bei der Auswahl eines Skrill-Wettanbieters mitentscheiden:

Die zehn Anbieter im Überblick

Die folgende Tabelle sortiert nach Bewilligungsstatus: zuerst sechs Anbieter mit ausgewiesener Land-Bewilligung, dann vier ohne. Operator und Lizenzstatus folgen den Angaben, die die Anbieter selbst auf ihren Seiten veröffentlichen. Welche Aktenzahl oder welches Bundesland die Plattform nennt, schwankt – manche Anbieter veröffentlichen den Bescheid, andere nur den Hinweis auf eine Bewilligung.

Anbieter Bewilligung in Österreich Operator / gemeldete Lizenz
tipp3 Bewilligung NÖ Landesregierung (NÖ Wettgesetz, Bescheid 10.12.2020, IVW1-Wett-47/001-2020) Österreichische Sportwetten Gesellschaft m.b.H.
win2day Bewilligung NÖ Landesregierung (NÖ Wettgesetz, Bescheid 10.12.2020, IVW1-Wett-47/001-2020), nur Sportwetten Österreichische Lotterien Gesellschaft mbH
Starsportwetten Bewilligung gemäß Starsportwetten-App-Eintrag (Bescheid vom 8. März 2022, ohne namentliches Bundesland) Starbet24 GmbH
Merkur Bets Bewilligung gemäß App-Beschreibung, ohne namentliches Bundesland k. A.
Vierklee Bewilligung Tiroler Landesregierung (Zl. IIa.10.065/144-0) Vierklee Wettbüro GmbH
Admiral Bewilligung OÖ Landesregierung nach Oö. Wettgesetz ADMIRAL Sportwetten GmbH
Boomerang Bet ohne österreichische Bewilligung Lizenz nicht ausgewiesen
Slotuna ohne österreichische Bewilligung Anjouan ALSI-152406028-FI2
Tiki Taka ohne österreichische Bewilligung Lizenz nicht ausgewiesen
20Bet ohne österreichische Bewilligung Lizenz nicht ausgewiesen

Bei „k. A.“ ist im Research nicht ausgewiesen, welche Gesellschaft als Operator auftritt; das ist nicht gleichbedeutend mit „unbekannt“, sondern mit „von der Plattform nicht veröffentlicht“.

tipp3

tipp3 wird von der Österreichischen Sportwetten Gesellschaft m.b.H. mit Sitz in Wien betrieben und nennt auf seiner Seite die Bewilligung der NÖ Landesregierung nach dem NÖ Wettgesetz vom 27.05.2020. Die Annahmestellen sind in Trafiken und über tipp3-Shops verteilt, online läuft das Angebot über Tipp3.at. Die Wettgebühr von 5 % trägt tipp3 bei verlorenen Wetten selbst; bei gewonnenen Wetten werden 5 % vom Gewinn abgezogen.

Skrill ist nicht im Einzahlungsmenü von tipp3 aufgeführt. tipp3 akzeptiert Kreditkarte (Mastercard, Visa, Diners Club), EPS-Überweisung, Google Pay, Apple Pay, PayPal, Paysafecard, EuroBons und Bargeld bei tipp3-Partnern. Kryptowährungen werden nicht angeboten. Wettkunden, die mit Skrill ein- oder auszahlen wollen, finden hier keinen direkten Weg.

Wem das passt: Wer auf eine Bewilligung nach NÖ Wettgesetz Wert legt, ein dichtes Annahmestellennetz nutzt und keinen Skrill-Zahlungsweg benötigt. tipp3 ist die österreichische Referenz, was Land-Lizenz und Spielerschutz angeht – aber nicht der Anbieter, wenn Skrill der Bezahlweg sein soll.

win2day

win2day ist die Online-Plattform der Österreichischen Lotterien und teilt sich in zwei rechtliche Welten: Sportwetten und Lotterien/Casino. Die Sportwetten beruhen laut Hinweis auf der Seite auf einer Bewilligung der NÖ Landesregierung und fallen daher nicht unter das Glücksspielgesetz. Die Casino-Spiele und Lotterien laufen über die bundesweite GSpG-Konzession.

Skrill ist im Einzahlungsmenü nicht aufgeführt. Das ist konsequent – win2day arbeitet mit Bankeinzug, Kreditkarte und einer Reihe weiterer österreichischer Zahlungsmethoden, nicht mit internationalen E-Wallets. Auszahlungen laufen nach Identitätsprüfung aufs Bankkonto.

Wem das passt: Wer Lotto, EuroMillions und Sportwetten auf einer Plattform spielen will und keinen Skrill-Zahlungsweg benötigt. win2day ist die einzige Plattform mit klar erkennbarer Lotterien-Linie und einer eigenen Wettordnung; sie ist aber keine Skrill-Drehscheibe.

Starsportwetten

Die Starsportwetten-App wird vom Starbet24 GmbH betrieben und nennt im Google-Play-Eintrag einen Bescheid vom 8. März 2022 als „behördliche Bewilligung zur Durchführung von Sportwetten im Internet und in stationären Spielstätten“. Welches Bundesland den Bescheid erteilt hat, veröffentlicht die App nicht. Der Name der Bewilligung („behördlich bewilligter Sportwettenanbieter“) deutet auf eine Land-Bewilligung hin, ohne sie zu konkretisieren.

Ob Skrill als Einzahlungsmethode zur Verfügung steht, lässt sich direkt in der App-Liste prüfen. Wettkunden werfen vor der Einzahlung einen Blick in das Zahlungsmenü der Plattform.

Wem das passt: Wer auf eine mobile App mit österreichischer Bewilligung Wert legt und das Wettprogramm einer kleineren Marke schätzt. Ohne klare Skrill-Bestätigung ist der Anbieter eher eine Alternative als ein Skrill-Standardweg.

Merkur Bets

Merkur Bets ist eine Marke der Gauselmann-Gruppe mit Wurzeln in Deutschland. Die App-Eintragung nennt PayPal, Paysafecard, Visa und Mastercard als akzeptierte Zahlungsmethoden. Der Support ist per In-App-Chat erreichbar.

Merkur Bets wirbt auf der eigenen Seite mit einer österreichischen Bewilligung. Welches Bundesland den Bescheid erteilt hat, veröffentlicht der Anbieter nicht. Ob Skrill als Einzahlungsmethode zur Verfügung steht, lässt sich am schnellsten direkt im Einzahlungsmenü der App prüfen.

Wem das passt: Wer die deutsche Merkur-Marke mit stationärem Hintergrund schätzt und eine österreichische Bewilligung erwartet. Skrill-Kunden verifizieren vor der Einzahlung, ob die E-Wallet im Menü auftaucht.

Vierklee

Vierklee wird von der Vierklee Wettbüro GmbH betrieben und nennt auf der eigenen Seite eine Bewilligung der Tiroler Landesregierung (Zl. IIa.10.065/144-0). Die Seite führt EPS, Klarna und Kreditkarten als Einzahlungsmethoden an – „nur einige der verfügbaren Varianten“, wie der Anbieter selbst schreibt. Ob Skrill ergänzend zur Verfügung steht, lässt sich am einfachsten im Einzahlungsbereich der Plattform prüfen.

Wer mit Skrill einzahlen will, prüft das aktuelle Einzahlungsmenü auf der Seite. „nur einige“ deutet darauf hin, dass die genannten drei Methoden nicht das vollständige Bild sind – Skrill kann enthalten sein, muss aber nicht.

Wem das passt: Wer eine Tiroler Bewilligung schätzt und auf einen Anbieter mit Wettterminals und Online-Plattform zugreifen will. Skrill-Affinität ist nicht ausgewiesen – Wettkunden checken das Menü.

Admiral

Admiral Sportwetten gehört zur ehemaligen Novomatic-Gruppe und wurde von Walter Grubmüller gegründet; das Unternehmen war von 2001 bis 2006 an der Wiener Börse notiert. Sitz ist Gumpoldskirchen. Die Bewilligung ist nach dem Oö. Wettgesetz erteilt (Oberösterreich).

Die Marke ist im österreichischen Wettmarkt breit vertreten und arbeitet sowohl mit Annahmestellen als auch mit einer Online-Plattform. Welche Zahlungsmethoden Admiral im Detail anbietet, lässt sich am einfachsten direkt im Einzahlungsbereich der Plattform prüfen, bevor die Registrierung abgeschlossen wird.

Wem das passt: Wer einen Anbieter mit Oö.-Bewilligung und gewachsener Marktpräsenz sucht. Skrill-Zahlungsweg nicht ausgewiesen – Wettkunden checken das Menü der Online-Plattform.

Boomerang Bet

Boomerang Bet ist ein internationaler Anbieter ohne österreichische Bewilligung. Die Sport-Erstbonus-Aktion bietet 100 % bis 200 € (für Spieler aus Finnland, Deutschland, Norwegen, der Schweiz und Österreich – Maximum 200 € statt der generellen 100 €) bei einer Mindesteinzahlung von 20 €. Der Bonus ist mit Umsatzanforderungen verbunden, deren Details in den Promotionsbedingungen stehen.

Skrill-Akzeptanz ist im Research nicht explizit dokumentiert; viele internationale Anbieter schließen Skrill und Neteller vom Bonus aus, ohne sie als Zahlungsweg zu sperren. Wer bei Boomerang Bet einzahlt, sollte prüfen, ob Skrill im Einzahlungsmenü auftaucht und welche Methoden bonusfähig sind.

Wem das passt: Wer eine breite internationale Wettauswahl sucht und mit einer nicht-österreichischen Lizenz leben kann. Skrill ist wahrscheinlich akzeptiert – bonusberechtigt nur, wenn der Anbieter es in den Bedingungen nicht ausschließt.

Slotuna

Slotuna wird mit einer Anjouan-Lizenz (ALSI-152406028-FI2) betrieben. Die Anjouan-Lizenz ist keine österreichische Lizenz; sie ist eine Lizenz einer ausländischen Jurisdiktion und ändert nichts daran, dass Slotuna in Österreich keine Land-Bewilligung nachweist.

Der Sport-Willkommensbonus bietet 100 % bis 100 €, die Promotionsbedingungen nennen ausdrücklich: Einzahlungen per Skrill oder Neteller sind nicht bonusberechtigt. Das ist die relevante Klausel für alle Skrill-Kunden – wer mit Skrill einzahlt, bekommt den Bonus nicht. Wer den Bonus will, muss eine andere Methode wählen.

Mindestquote für Kombiwetten: 1,5 je Auswahl. Umsatzfrist: 30 Tage nach erster Einzahlung. Pro Wette zählen höchstens 50 € zum Umsatz.

Wem das passt: Wer eine internationale Marke mit klar dokumentierten Bonusbedingungen sucht und bereit ist, eine andere Einzahlungsmethode als Skrill zu wählen. Mit Skrill einzahlen und den Bonus mitnehmen geht bei Slotuna nicht.

Tiki Taka

Tiki Taka ist ein internationaler Anbieter ohne österreichische Bewilligung. Lizenz nicht ausgewiesen. Der Sport-Willkommensbonus ist 100 % bis 100 € bei einer Mindesteinzahlung von 20 €, nur Neukunden mit erster Echtgeld-Einzahlung sind berechtigt.

Die Akzeptanz von Skrill hängt – wie bei vielen anderen internationalen Anbietern ohne österreichische Bewilligung – vom aktuellen Einzahlungsmenü ab; ob die E-Wallet bonusfähig ist, regeln jeweils die Promotionsbedingungen.

Wem das passt: Wer eine neue Plattform mit Sport- und Casino-Angebot sucht und keine österreichische Bewilligung erwartet. Skrill-Status vor der Einzahlung prüfen.

20Bet

20Bet ist ein internationaler Anbieter ohne österreichische Bewilligung. Lizenz nicht ausgewiesen. 20Bet wirbt mit Live-Ereignissen und Quotenaktualisierung in Echtzeit – ein Merkmal, das in Österreich durch die jeweiligen Landesgesetze eingeschränkt sein kann (Wien: nur Teilergebnisse/Endergebnis; OÖ: numerische Zwischen-/Endergebnisse oder „Wer schießt das nächste Tor?“).

Ob Skrill als Einzahlungsmethode zur Verfügung steht, lässt sich am einfachsten im Einzahlungsmenü der Plattform prüfen. Internationale Buchmacher dieser Größe akzeptieren Skrill in der Regel als Standardmethode – die Promotionsbedingungen entscheiden, ob die Einzahlung bonusfähig ist.

Wem das passt: Wer eine große Auswahl an Live-Events schätzt und eine ausländische Lizenz akzeptiert. Skrill wahrscheinlich verfügbar, Bonusbestimmungen prüfen.

Wahl des richtigen Anbieters – eine Entscheidung in vier Schritten

Wer einen Skrill-fähigen Wettanbieter in Österreich sucht, kann die Auswahl auf vier Fragen reduzieren:

Bewilligt oder nicht? Wer auf eine österreichische Bewilligung Wert legt, ist bei tipp3, win2day, Vierklee, Admiral und – mit Einschränkung – Starsportwetten und Merkur Bets richtig. Wer eine ausländische Lizenz akzeptiert, hat eine breitere Auswahl. Beide Wege sind nicht ohne Reibung: Im ersten Fall ist Skrill nicht überall Standard, im zweiten Fall kein österreichischer Anbieterschutz.

Skrill bonusfähig? Die meisten internationalen Anbieter schließen Skrill vom Bonus aus. Wer einen Bonus mitnehmen will, zahlt mit Überweisung oder Kreditkarte ein. Wer auf Skrill besteht, verzichtet entweder auf den Bonus oder sucht einen Anbieter, der Skrill ausdrücklich bonusfähig stellt.

Mindesteinzahlung und Gebühr. Die Skrill-Gebühr von 2,80 % (mindestens 3,50 €) bei Auszahlung trifft jeden Wettkunden gleich. Die Mindesteinzahlung variiert: 5–10 € bei österreichischen Anbietern, 20 € bei internationalen Marken mit Bonusaktionen. Wer kleine Beträge bewegt, achtet auf den Mindestbetrag – sonst frisst die Skrill-Gebühr einen ungewöhnlich hohen Anteil.

Limits und Schutz. win2day teilt Limits altersabhängig auf, tipp3 lässt sie flexibel vom Kunden setzen, internationale Anbieter arbeiten mit internen Limits und keinem österreichischen Sperrregister. Wer ein enges Limit braucht, findet es bei win2day und tipp3 vorgegeben; wer sich selbst Grenzen setzen will, ist bei tipp3 am flexibelsten.

Häufige Fragen zu Wettanbietern mit Skrill in Österreich

Welche Gebühr berechnet Skrill für die Auszahlung auf ein Bankkonto?

Skrill berechnet für die Auszahlung vom Skrill-Konto auf ein Bankkonto 2,80 % des Betrags, mindestens aber 3,50 €. Bei kleinen Beträgen dominiert die Mindestgebühr: Eine Auszahlung von 50 € kostet 3,50 €, eine von 200 € kostet 5,60 €. Die Gebühr fällt bei Skrill an, nicht beim Wettanbieter; der Anbieter zahlt auf das Skrill-Konto, der Weg zurück kostet.

Fällt bei Skrill eine Gebühr für die Währungsumrechnung an, und wann wird die Servicegebühr vom Guthaben abgezogen?

Ja – 4,49 % fallen bei einer Währungsumrechnung an, etwa wenn das Skrill-Konto in einer anderen Währung als Euro geführt wird und das Wettkonto Euro verlangt. Die Servicegebühr von 5,00 € pro Monat wird nur dann fällig, wenn das Skrill-Konto länger als sechs Monate ohne Login und ohne Transaktion bleibt. Wer regelmäßig wettet oder auszahlt, zahlt keine Inaktivitätsgebühr.

Welche Mindesteinzahlung verlangen Wettanbieter bei Zahlung per Skrill?

Die Mindesteinzahlung setzt der Wettanbieter. Skrill selbst verlangt keinen Mindestbetrag. In der Praxis bewegen sich die Mindestbeträge zwischen 5 € und 20 € – österreichische Anbieter liegen eher am unteren Ende, internationale Marken mit Bonusaktionen (Boomerang Bet, Tiki Taka, Slotuna) bei 20 €. Wer unter dem Mindestbetrag bleibt, kann nicht einzahlen.

Zählen Einzahlungen per E-Wallet bei den Umsatzbedingungen und der Mindestquote eines Bonus immer mit?

Nein, nicht immer. Viele internationale Buchmacher schließen Skrill und Neteller ausdrücklich von der Bonusberechtigung aus – Slotuna etwa schreibt das in den Promotionsbedingungen. Wer einen Bonus aktivieren will, sollte vor der Einzahlung prüfen, welche Methoden bonusfähig sind. Bei österreichischen Anbietern mit Land-Bewilligung ist die Bonuslage einfacher, weil die Promotionsstruktur meist auf wenige Aktionen beschränkt ist.

Verfügt ein Wettanbieter, der Skrill akzeptiert, deshalb über eine Bewilligung eines österreichischen Bundeslands?

Nein. Skrill ist ein Zahlungsdienst, keine Lizenz. Ein Anbieter kann Skrill akzeptieren, ohne in Österreich bewilligt zu sein (viele internationale Marken tun das); ein österreichisch bewilligter Anbieter kann Skrill ablehnen (tipp3 und win2day listen Skrill nicht im Einzahlungsmenü). Die Bewilligung wird je Bundesland nach dem jeweiligen Wettgesetz erteilt und ist nicht an einen Zahlungsanbieter gekoppelt.

Wer trägt die Wettgebühr von 5 %, wenn eine Wette mit Skrill-Guthaben bezahlt wird?

Die Wettgebühr von 5 % (§ 33 TP 17 Abs. 1 Z 1 GebG) ist eine Abgabe auf den Einsatz, die der Betreiber oder Vermittler schuldet. Sie ist unabhängig vom Zahlungsweg – ob mit Skrill, Karte oder Überweisung eingezahlt wird, ändert die Gebühr nicht. Wie der Anbieter die Gebühr weitergibt, ist unterschiedlich: tipp3 trägt sie bei verlorenen Wetten selbst und zieht 5 % vom Gewinn ab, andere Anbieter arbeiten mit reduzierten Quoten. Wettkunden vergleichen daher nicht nur die Quote, sondern auch die Frage, ob die Wettgebühr im Gewinn oder in der Quote steckt.

Inhalt erstellt vom Team «Wettanbieter ohne Wettsteuer»